OP-Lagerungen in der Unfallchirurgie und Orthopädie by Rudolf Sommer

By Rudolf Sommer

Die richtige Lagerung des Patienten ist im Rahmen der Operationsvorbereitung ein ganz entscheidender Faktor, der nicht zuletzt auch für den Erfolg einer Operation verantwortlich ist. Lagerungsschäden - Folgen einer falschen Lagerung - führen nicht selten zu Regreßansprüchen und Arzthaftungsprozessen. In diesem Buch beschreibt ein erfahrener OP-Pfleger die Lagerungen, wie sie für die häufigsten Eingriffe in der Unfallchirurgie und Orthopädie benötigt werden. Die übersichtliche Gliederung, der einheitliche Aufbau und die anschauliche Darstellung jeder Lagerung in speziell bearbeiteten Fotos ermöglichen sowohl die extensive Beschäftigung mit den Lagerungstechniken als auch den schnellen Zugriff kurz vor der Operation. Eine praxisbezogene Arbeitsanleitung - eine wertvolle Hilfe im Operationsalltag.

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Narkosegerat steht an gesunder Seite schrag am Kopfteil des OP-Tisches. Der verletzte Arm darf nicht durchhangen oder zu weit iiber den Armtisch hinausragen-+Gefahr von Nerven-/GefaBverletzung (N. radialis und N. ulnaris). • Oberarm hangt durch -+ Armtisch zu tief (Hohe OP-Tisch-Poister) gestellt. • Ellenbeuge schlieBt nicht mit Armtisch ab, d. , dis taler Oberarm ragt iiber den Armtisch hinaus. MaBnahme: Patienten zur gesunden Seite riicken. • Kopf zur verletzten Seite gedreht-+Narkoseschlauche werden zu kurz, Narkosegerat muB Richtung verletzte Seite gefahren werden -+ Anasthesist und/oder Narkosegerat behindern OP-Feld und/ oder Bedienung des Bildverstarkers.

Seitenlage Abb. 60. Seitenlage Abb. 61. Seitenlage Abb. 62. Armlagerung. Untenliegender Arm in Pronation 31 32 Seitenlage Abb. 63. Untenliegender Arm. Pronation Abb. 64. Untenliegender Arm. Supination Abb. 65. Obenliegender Arm Seitenlage 33 Abb. 66. Obenliegender Arm • Bei Pronationsstellung muB der Epieondylus ulnae freiliegen (evtl. unterpolstern) --+ Druekgefahr N. ulnaris. • Oberarm darf nieht auf OP-Tiseh-Kante aufliegen --+sonst Druekgefahr N. radialis. • Arm auf Armsehale mit Gurt o. a.

Beinplatten mittels der Fernbedienung in waagerechte Position fahren. • Unverletztes Bein im Beinhalter in Hufte beugen, bis Einsatz des Bildverstiirkers in beiden Ebenen problemlos moglich. • Kleines Polster einlegen zur Sicherheit fUr N. peronaeus und druckfreie Lagerung (Oberschenkelunterseite). • Sichtkontrolle der Lagerung. • Bei proximaler Tibiafraktur sollte der Unterschenkel waagerecht liegen --+die Beinplatten in waagerechte Position fahren. • Bei distaler Femurfraktur sollten die Beinplatten leicht (ca.

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